Das Klima

Die Jahreszeiten

Das Klima eines Ortes ist die Zwischenform des Wetters welches sich im Laufe des Jahres präsentiert. Die wichtigsten Komponenten des Klimasystems sind die Temperatur, die Niederschlagsmengen, der atmosphärische Druck, die Luftfeuchtigkeit und der Wind. Alle Länder rund um das Mittelmeer haben das gleiche Klima, nämlich das sogenannte mediterrane Klima. Seine Grundzüge sind: Regen in der kalten Jahreszeit und Trockenheit mit hohen Temperaturen im Sommer. Aber es gibt Unterschiede von Ort zu Ort, und das ist vollkommen natürlich. Da sind nämlich geografische Abschnitte mehr oder weniger weit vom Atlantik entfernt. Andere sind näher und andere weiter weg vom Mittelmeer entfernt. Und einige sind befinden sich näher zur asiatischen Küste. Das Mittelmeer besitzt eine höhere Temperatur als die im gleichen Breitengrad gelegenen Meere. Eine wesentliche Rolle bei der Gestaltung des Klimas in einer Region spielt nicht nur die Morphologie eines Gebietes, sondern auch andere Elemente. Das mediterrane Klima Griechenlands ist jedoch sehr unterschiedlich aufgrund der Morphologie des Landes. Am wichtigsten ist, das das Land unter einem ständigen Wechsel zu dem Meer steht.

Der Winter

Im Norden Griechenlands beginnt der Winter im November. In den Berggebieten sogar etwas früher. In Süd-Griechenland beginnt er in der Regel Mitte Dezember. Bis dahin, vor allem an den Küsten, herrscht eine milde Temperatur, obwohl die Regenschauer häufig sind. Wie überall in Europa, sind die kältesten Monate in Griechenland im Januar und Februar. Allerdings sind die Winter milder auf den Inseln der Ägäis und des Ionischen Meeres.

Der Frühling

Der Frühling in Griechenland ist nicht von langer Dauer. Das liegt daran, das der Winter erst spät beginnt, aber auch daran das der Sommer früh kommt. Im März ist das Wetter unbeständig und es ist immer noch oft kalt. Im April wird das Wetter beständiger. Aber sobald der Frühling eingetroffen ist, schreitet das Wetter schnell voran und ändert sich häufig und abrupt. Dies können kurze Kältephasen sein, die sich durch plötzliche Hitzewellen ablösen, die sich sogar für ein paar Tage festsetzen können. Im Mai steht der Sommer schon vor der Tür.

Der Sommerr

Im Wesentlichen beginnt der Sommer in Griechenland im Juni. Im Osten Griechenlands sogar schon früher. Im Sommer ist das Wetter stabil. Es regnet äußerst selten. Aber wenn es regnet, sind die Regenfälle ergiebig und auch rasch vorüber. Sie sind daher typische Wärme-Gewitter. Das wichtigste Merkmal des Sommers ist jedoch die große Hitze. Diese wird durch die Trockenheit der Luft gedrosselt. Dies geschieht insbesondere im östlichen Griechenland. Die Trockenheit macht den Osten Griechenlands eines der beliebtesten klimatischen Regionen Europas. Die Wärme wird erträglicher in den Küstengebieten und Inseln. Das liegt daran, dass dort vermehrt Winde im Sommer wehen. Manchmal ist es der Meltemi (Nordwind) der bläst. Und manchmal ist es auch nur die Meeresbrise die tagsüber weht, und nachts die Meeresbrise vom Nachmittag. Im Gegensatz zu der Mittagshitze, bieten sich die griechischen Sommernächte zum flanieren und zur nächtlichen Unterhaltung an. Diese Nächte sind trocken, aber auch angenehm durch ein Gefühl von einer sanften Brise am Nachmittag durchdrungen.
Die wärmste Periode des Sommers sind in der Regel die letzten zehn Tage des Julis und die ersten zehn Tage des Monats August.

Der Herbst

Der Herbst gilt als die schönste Jahreszeit in den meisten Regionen Griechenlands und ist noch angenehmer als der Frühling. In dieser Saison kann es auch noch lange heiß sein. Im südlichen Griechenland und an den Inseln dauert der Herbst bis Mitte Dezember an. Die durchschnittliche Temperatur im Herbst liegt im Gegensatz zum Frühling oft um zwei bis vier Grad Celsius höher. Der erste Regen erscheint oft Mitte September bis Anfang Oktober und sind recht schnell vorübergezogen und von kurzer Dauer. Hervorzuheben ist, das es normalerweise im Oktober eine Periode mit schönen Tagen gibt, die als „Sommer des St. Demetrius“ bezeichnet wird. Die Temperatur ist relativ hoch und angenehm. Der Himmel ist klar und es ist nahezu Windstill. Viele sagen, dass der Herbst die beste Zeit ist, um Griechenland einen touristischen Besuch zu abstatten.