Das Klima

Winde und Reisen

Die lokalen Winde

Eine Reihe von lokalen Winde wehen auch in Griechenland. Sie sind besonders interessant für die Reisenden. Einer der bekanntesten Winde, der in vielen Gegenden weht, sind die Liven. Sie sind so benannt, da sie sich mit dem Wort "leva" aus dem Altgriechischen ähneln. Sie sind tiefe Winde, warm und trocken. Dieser Wind kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Interessanter für die Reisenden sind die Winde, die an den Küsten vorherrschen. Bedingt durch die Beschaffenheit der Küste, jedoch vor allem durch den Übergangswechsel vom Land zum Meer, können diese Winde heftig und sogar sehr gefährlich werden. Besonders in den Tiefen des Saronischen Golfes und der westlichen Küste von Euböa, Andros, Tinos aber auch anderswo. Am Meer in den Bereichen zur Inselnähe oder nahe am Meer, brechen die sogenannten "weiße Stürme" auf, welche von schweren Tiefdruckwinden bei den Inselbergen entstehen.

Der Wind und das Meer

Fest steht das die Windstärke über dem Wasser immer kräftiger ist, da es keine Barrieren, wie das Land hat, um seine Kraft zu bändigen. Dies bedeutet, dass die Winde auf den Küstengebiete der Inseln stärker sind. Insgesamt nimmt jedoch die Kraft des Windes ab, sobald man von der Küste ins Landesinnere geht. Die größten und stärksten Winde findet man auf dem Meer an der Südseite. Die südlichen Inseln der Ägäis bekommen daher auch die größten Windstärken ab. Auf Santorini fühlt es sich an als würde es sich im Süden der Kykladen befinden. Dieses Ereignis findet über das ganze Jahr gesehen statt. Etwas Ähnliches passiert auch an am südlichen Ionischen Meer, mit dem Schwerpunkt auf Zakynthos und auch ein wenig auf Kefalonia. Die Westküste des Peloponnes kriegt stärkere Winde aus dem Osten ab.

Der Wind und die Jahreszeiten

Die Winde wehen über die Jahreszeiten gesehen nicht mit der gleichen Intensität. Auf den Ägäischen Inseln sind die Windstärken im Winter am höchsten. Im Frühling nehmen diese ab und im Sommer nehmen diese wieder zu und fallen dann schließlich wieder im Herbst. In West-Griechenland und den Ionischen Inseln treten die größten Windstärken im Winter oder Frühjahr auf und die niedrigsten im Sommer.

Die Sturmwinde

Die Stürme sind ein recht weit verbreitetes Phänomen in Griechenland. Sie sind häufiger im Winter. Die heftigen Stürme im Süden, welche zwischen Dezember und April aufkommen machen der Schifffahrt schwer zu schaffen. Die Stürme im Norden kommen häufiger aus dem Süden empor und brechen vor allem im Frühjahr auf, sowie im Sommer. Diese Stürme sind auch interessant zu beobachten. Im Durchschnitt gibt es in Griechenland die meisten Stürme auf dem Festland von der Küste kommend und von Norden nach Süden. Es gibt weniger Stürme im Osten eite und im Südwesten der Ägäis. Die meisten Stürme brechen dort von Mai bis Juni aus, sowie im Oktober und November.