Geographie

Das Land unter der Oberfläche des Meeres

Greece subterrain map

Welche ist die letztendliche Form, die die Ägäis ausmacht? In anderen Worten, was ist das Relief des Territoriums angenommen es gibt dort kein Meereswasser? Wie sind die Länder rund um die Ägäis mit ihren Inseln und miteinander verbunden? Die Morphologie des Gebietes, die tektonische Struktur der Schichten mit ihrer unterschiedlichen Zusammensetzung.

In der Mitte findet man Kristallgeformte Steine, welche die Ausläufer der Felsen im östlichen Teil des griechischen Festlands sind. Zu dem Zeitraum als die griechischen Berge gebildet wurden, waren diese Gesteine ​​in der Gegend und erstrecken sich heutzutage zwischen dem Norden und der Mitte der Ägäis. Diese waren starre Massen, die in vollem Umfang zerrissen wurden. Im Bereich der südlichen Ägäis sind die Felsen vor allem Sedimentgestein, also sehr viel plastischer. Auch zerrissen und zerschmettert in Stücke. Die Spitzen dieser Stücke wurden zu Inseln.

Chalkidiki peninsula

Im Norden unterliegt die Küste keiner besonderen Aufteilung. Lediglich ein Abschnitt verfügt über ein einzigartiges geographisches Merkmal. Die Halbinsel Chalkidiki, endet in drei kleineren Halbinseln, Kassandras, Sithonias und Athos (Agio Oros). Diese Küste ist unter der Meeresoberfläche wie ein Sockel, was zur Folge hat das die Meerestiefe zwischen den Fingern relativ niedrig ist. Auf einer Entfernung von 50 km variiert die Tiefe sogar von 100 bis zu 200 Metern. Darauf befinden sich auch die Inseln Samos und Samothrake.

Südlich des Festlandsockels hat sich ein tiefes Becken gebildet. An der nördlichen Ägäis gelegen, treffen wir dadurch auf die beiden Buchten von Chalkidiki, Kassandras und Athos. Im Süden, vor den drei Halbinseln von Chalkidiki, öffnet sich ein länglicher Hohlraum in Richtung Südwesten. Die Tiefe der Thermaicos Bucht liegt in vielen Orten über 1.000 Meter. Bei der Insel Psathoura, im Norden östlichster gelegene Punkt bei den Nördlichen Sporaden und Kap Drepano, der Südspitze der Halbinsel Sithonia, 12 Seemeilen entfernt von Psathoura und 19 Seemeilen von Drepano erreicht die Tiefe 1550 m, und ist somit die tiefste Stelle in der nördlichen Ägäis.

Central Aegean
Der südliche Rand dieser "Furche" ist durch ein Riff abgeschlossen, eine Anhöhe, die eine Fortsetzung der im Osten und Nordosten der Halbinsel von Magnesia ist. Die Gipfel über dem Meeresspiegel sind die Nördlichen Sporaden - Skiathos, Skopelos, Alonnisos und andere kleinere Inseln des Komplexes, bis zur letzten, die Lava Psathoura - die voneinander durch schmale und flache Kanäle getrennt sind, mit Ausnahme von Skyros in den Süden.

Ein ähnliches Phänomen ist an der nordöstlichen Seite der Ägäis zu beobachten. Eine Unterwasser-Plattform mit 100 bis 200 Meter Tiefe, auf der Gallipoli-Halbinsel vor der kleinasiatischen Küste von Troas, wo sich die Inseln Imbros und Tenedos befinden.

Im Süden ist Lesbos, getrennt von der von der Küste Kleinasiens und der Lesvos Meerenge mit 9 km Breite und der Mouzelim Meerenge mit 13 km Breite. Die Tiefe der beiden Meerengen ist weniger als 80 Meter. Südlich von Lesbos, liegt Chios und ist von der gegenüberliegenden Küste Kleinasiens durch den Kanal von Chios oder Cesme Bogazi, einen schmalen Durchgang von 7 km Breite, getrennt. Nördlich von Chios befinden sich die Inousses Inseln.
Das Seegebiet zwischen Lesbos und Chios hat eine Tiefe von 600 Meter und ist verbunden mit den tiefen Becken der zentralen Ägäis abgehend von Skyros und Süd-Evia, vorbei an Tinos bis hin nach Icaria, Samos und Chios. Westlich von Psara öffnet sich eine Grube mit 1,042 Metern Tiefe und nördlich von Ikaria eine andere mit 1,262 Metern Tiefe.

Das Becken der Zentral-Ägäis stoppt im Süden durch eine Hochebene, das eine Tiefe von 200 Metern hat. Die höchsten Punkte des Plateaus befinden sich im Osten und Süden der Kykladen, von Andros bis nach Ios. Die Kykladen sind die Fortsetzung von Evia; die große lange Insel in der Nähe der östlichen Küste vom griechischen Festland entfernt.

Aegean Cyclades complex
Im Westen der Hochebene befindet sich ein Graben mit 300 Meter Tiefe, welcher die östlichen von den westlichen Kykladen Inseln trennt. Beginnend im Norden von Kea bis nach Folegandros und Sikinos. Diese Kykladen sind die Fortsetzung der im südlichen Teil, der Halbinsel Attika, dort wird das Meer tiefer liegt und die Inseln der südlichen Kykladen, Milos und Santorini trennt. Es wird davon ausgegangen, dass dies aufgrund der intensiven vulkanischen Aktivität herrührt, welche beide Inseln seit der Antike kennzeichnet.

Westlich der westlichen Kykladen - von Kythnos, Serifos und Sifnos gesehen - erstreckt sich das Myrtoo Meer. Unter der Meeresoberfläche öffnet sich eine Mulde von 933 Metern Tiefe und reicht bis zu der Insel Falkonera im Süden. Östlich von den Kykladen, am Unterwasser Plateau, öffnet sich ein "Höhle" mit 1.000 Metern Tiefe. Aus dem Unterwasser Plateau haben sich die Inseln Ikaria, Samos und Kos gebildet. Südlich von Kos, sind die anderen Inseln bei Rhodos aus Tiefen von mehr als 500 Meter voneinander getrennt. Sowohl auf Milos als auch auf Santorini und in einigen nördlichen Inseln der Dodekanes, gab eine Zeit von intensiven geologischen Veränderungen und vulkanischer Aktivität. Der Krater an der Spitze der Insel Nisyros erinnert uns noch heute daran.

Crete

Südlich von den beiden Hochebenen der Kykladen, dem Ikaria - Samos - Kos Dreieck, liegt das große Becken der südlichen Ägäis. Die Tiefe dieses Beckens übersteigt 1.000 Meter. Und an manchen Stellen sogar mehr als 3.000 Meter.
Westen der Insel Karpathos, 32 Meilen vom Kap Sidero entfernt, auf Kreta, existiert die Bodenwelle von Karpathos mit 3.294 Metern Tiefe. Etwas weiter im Osten, erreicht eine andere Mulde eine Tiefe von 3.298 Metern. Aber die größte Tiefe der Region, welche zugleich die größte in der Ägäis ist, liegt östlich von Rhodos. 14 Meilen östlich von Cape Lardos hat die Bodenwelle von Rhodos eine Tiefe von 4.043 Metern.

*Fotos-IHO Data Centre for Digital Bathymentry DCDB)