Geographie

Die Ägäis über die geologischen Epochen gesehen

aegeis
Die heutige Form Griechenlands bildete sich aus über einer von Millionen von Jahren anhaltender geologische Evolution. Ein deutscher Professor namens Alfred Phillipson, welcher im späten 19ten und frühen 20sten Jahrhundert den nordöstlichen Teil Europas studierte, benannte die Region Ägäis an den Gebirgszügen der Westküste von Griechenland im Osten bis nach Kleinasien und von der Küste von Thrakien und Mazedonien bis in den Süden Peloponnes und Kreta.

Die Ägäis veränderte sich oft, entweder ganz oder in Teilen. Manchmal lag es am Grund des Meeres und andere Stellen hebten sich empor, bildeten Land, während Berge entstanden, die Witterungsbedingt allmählich Hohlräume bildeten oder sich zu neuen Bergen formten. Während der ältesten geologischen Epoche, die Archaische, befanden sich die ersten Bergformationen auf der Erde, nur im Gebiet des heutigen Kanadas. Europa war damals noch nicht betroffen, daher bildete die Ägäis, die von Wasser bedeckt war, den Boden des Meeres.

Neue Gebirge entstanden in der Zeitepoche des Paläozoikums. Diese formten sich zunächst im Nordwesten Europas, heutzutage sind an dieser Stelle nur noch Hügelformationen zu sehen. Experten gehen davon aus, dass zu dieser Zeit an der Ägäis auch die ersten Erhöhungen über der Meeresoberfläche entstanden. Weitere Berge wurden dann erst später zu darauf folgenden Zeitepochen formiert. Wie zu der paläozoischen Zeit, an verschiedenen Regionen der Erde. In Europa bildeten sich Berge in der zentralen Hochebene von Frankreich, den Ardennen, die Vogesen, den Ural und andere. Zu dieser Zeit herrschte auch große vulkanische Aktivität, darunter war die Ägäis am meisten beeinflusst, und der Meeresboden begann sich zu heben und erstellte ein größeres Land. Vor ca. 200 Millionen Jahren am Ende der paläozoischen Zeit und im frühen Mesozoikum, kam es zu große Bewegungen der Erdkruste in ganz Europa. Mancherorts nach oben, und in anderen nach unten. Die Ägäis ging nach unten und die ganze Gegend wurde wieder zu einem Meer. Das umliegende Seegebiet nannte man das von Meer von Tethys. Während der ganzen Periode des Mesozoikums, die des Trias, Jura und Kreidezeit – fanden große geologische Umbrüche statt.

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Die Schaffung des griechischen Landes, konnte erst zur ersten Hälfte der der Trias Epoche beginnen. An der westlichen Seite der griechischen Halbinsel öffnete sich ein neuer Graben, die Randsenke von Pindos, die sich allmählich mit Silikaten füllt, und später in der Känozoikum Epoche sich hebt und zu Land formt.

In der zweiten Hälfte der Mesozoikum Periode, die Jura Zeit, bildete sich das Gebiet westlich des Grabens von Pindos. Dadurch entstand eine neue Randsenke im Westen, das Ionische Altwasser. In der dritten Hälfte des Mesozoikums Periode, die Kreidezeit, sank die Unterseite der beiden Gräben unter dem Gewicht der gesammelten Materialien, so dass sich die östliche Region empor hob und Land bildete. In der ersten Periode der Erdneuzeit, dem Eozän, war dies die einzige Fläche in der Ägäis, zusammen mit kleinen Abschnitten weiter südlich, in Mittelgriechenland und Pylos auf dem Peloponnes.

Die nächste Periode der Erdneuzeit ist die Oligozän, bei welcher die Erde die höchsten tektonischen Erschütterungen überhaupt aufzeigt. Die Bildung der Alpen. Es war zu der Zeit als in Europa, die Alpen, die Pyrenäen, die Apenninen, die Dinars Alpen der Karpaten, Aimos und die griechischen Gebirge entstanden sind. In Nordafrika, das Atlas und Rif Gebirge. In Asien, Taurus, Antitaurus, Kaukasus, der Himalaya und die Berge von Südost-Asien. Und in Amerika die Bergkette von Alaska im Norden bis hin zum Kap Horn im Süden. Es war eine neue Ära für die Ägäis.

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Die griechische Gebirgskette, die die Fortsetzung ist der im Süden verlaufenden Dinars Alpen, entwickelt sich weiter nach Westen Griechenlands und weiter nach Peloponnes und Kreta. Dann wandte Sie sich nach Osten ging durch die Dodekanes-Inseln und endete am Berg Taurus in Kleinasien.

Die geologische Entwicklung der Ägäis wurde mit der nächsten Zeitepoche abgeschlossen, dem Quartär. Während seiner zwei Perioden dem Pleistozän und Holozän, wurde die Ägäis überspült und Griechenland von Kleinasien getrennt und das Land nahm seine endgültige Form an.

Mit den tektonischen Bewegungen, die das Land zerstückelte, bildeten sich viele Risse. Resultierend entstand eine große vulkanische Aktivität. Diese entfernt liegende Zeit trägt noch ihre Spuren. Der Vulkan von Santorin und anderen Vulkanen auf den Ägäis-Inseln.