Geographie

Die Vulkane der Ägäis

Die Schaffung der Vulkane

Während der langen geologischen Entwicklung in der Ägäis ist eine Reihe von Vulkanen entstanden. Ursachen für die Entstehung waren die Bewegungen der eurasischen und der afrikanischen Lithosphärenplatten.

eurasian african plates

Griechenland liegt zwischen den beiden Platten, welche sich aufeinander zu bewegen und die geologische Entwicklung ist eng mit der Entwicklung des alpinen Gürtel von Europa verknüpft, welche durch die Verwerfungen der Erdkruste in den letzten 70.000.000 Jahre erstellt wurden. Als die beiden Platten sich näherten, wurde die afrikanische Platte tief unter der eurasischen versenkt und schmälzte bei hohen Temperaturen. Durch das Schmelzen der Materialien wurden diese an die Oberfläche gebracht und bildeten eine Reihe von Vulkanen, der so genannte vulkanischen Bogen der Ägäis. Die Grenzen zwischen den beiden Platten werden von großen Gräben am unteren Rand des Mittelmeers südlich von Kreta und im Westen der Ionischen Inseln identifiziert. Aus diesem Grund sind die tiefsten Stellen im Süden des Peloponnes.

Die Geologen erklären, dass die Gräben nicht dem Ägäischen vulkanischen Bogen entsprechen, da bevor die Platte schmelzt und das Magma sich in Richtung der Oberfläche drückt, braucht es dort etwas Platz, um in größeren Tiefen abzusinken.

Der vulkanische Bogen

Der vulkanische Bogen der Ägäis beginnt mit dem Vulkan Sousaki am Kanal von Korinth und endet mit dem Vulkan von Nisyros, vorbei an Attika, die Inseln des Saronischen Golfes und mehrere Inseln der Kykladen - Milos, Santorin und Antiparos.
Von diesen Vulkanen, die kleine Oberflächen haben, sind derzeit die Vulkane von Methana im Saronischen Golf, Santorini auf den Kykladen, und der Dodekanes Nisyros, aktiv. Auf dem Vulkan Bogen der südlichen Ägäis, sind die vulkanischen Zentren am Saronischen Golf, Milos, Santorini, Nisyros und Christianat. Im Inneren des Bogens sind die vulkanischen Zentren bei Antiparos, Kalymnos, Kos, Patmos und Samos.
In der zentralen Ägäis sind die vulkanischen Zentren in Chios, Antipsara, Skyros, Euböa und in einigen anderen Orten. In der nördlichen Ägäis sind es die Nördlichen Sporaden, Limnos, Lesbos, Samothraki, Imbros und Tenedos.

Der Vulkan von Santorin

Der berühmteste Vulkan in Griechenland ist der Vulkan von Santorin, welcher international bekannt ist.

santorini satellite

Santorini oder Thira hat eine Fläche von 75,79 Quadratkilometern und stellt einen Komplex von vulkanischen Inseln dar, welcher auch Thirasia, Aspronisi, Palea und Nea Kameni umfasst. Es hat die Form einer Sichel, die durch einen Ring von Inseln, Thirassia und Aspronisi abgeschlossen wird. In der Mitte hat sich ein Krater gebildet, ein großes Becken welches durch eine riesige Explosion aus den alten Tagen stammend und einen Teil der Insel in Wasser tauchtet. Im Inneren der Caldera sind Palea Kameni und Nea Kameni, die aus Lava geschaffen wurden. Der Vulkan von Santorin war während des Pleistozäns aktiv. Am Anfang gab es eine kleine Insel südlich von dem heutigen Standort. Anscheinend hat das Magma zu dieser Zeit durch Risse einen Weg aus einer unterirdischen Kammer gefunden und die erste Explosion fand statt. Weitere Explosionen folgten, welches Lava und Tuffe über die älteren Gesteine legte ​​und die Felsen einer größeren Insel erstarrten mit der höchsten Masse in einer runden Form, aus der Name der Insel Strongili (rund) abgeleitet wurde. The great eruption occurred in 1500 BC. Large amounts of ashes covered much of the central part of Strongili, which sank, while an entire city, the famous Akrotiri, buried. Die große Eruption fand im Jahr 1500 v. Chr. statt. Große Mengen von Asche bedeckten einen Großteil der zentralen Stellen von Strongili, welches schließlich versank, und eine ganze Stadt, das berühmte Akrotiri, mit sich begrub. Das Spitze des Vulkans zerfiel und die äußeren Teile, welche blieben, sind jetzt Thira, Thirassia und Aspronisi. In der Mitte des Meeres bildete sich ein Krater. Die Explosion zogen Erdbeben und Flutwellen nach sich, welche große Schäden verursachten. Nicht nur auf den benachbarten Inseln der südlichen Ägäis auch andere weiter weg entlegene waren betroffen. Hunderte von Jahre vergingen, als der Vulkan im Jahr 197 v.Chr. wieder aktiv wurde. Palea Kameni wurde zu dem Zeitpunkt gegründet und es dauerte weitere hunderte von Jahren bis zur nächsten Explosion, im Jahre 1573. Neue Ereignisse in 1707 - 1711 brachten Nea Kameni hervor. In 1866 - 1870 wurden die Kuppeln von St. George und Afroessa geschaffen und schlossen sich Nea Kameni an.

Im 20sten Jahrhundert war der Vulkan hauptsächlich In den Jahren 1925 bis 1926, 1928, 1939 bis 1941 und 1950 aktiv. Es kamen neue kleine Inseln empor, welche alle vereint zu den neuen Kammenes benannt wurden.

Die Theraic terra

theraic terra

us den vulkanischen Tuffen von Thera, wird die Theraic terra genutzt, ein vulkanisches Material, das hauptsächlich die Oberfläche von Thira, Thirassia und Aspronisi abdeckt. Es ist eine blasse, sehr feine Asche aus kleinen Körnchen, die die gleiche mineralogische Zusammensetzung, wie die Laven der Vulkane haben. Die Farbe ist rötlich oder braun und besteht aus 67% Siliciumdioxid, der größte Teil ist löslich und enthält Oxide von Aluminium, Eisen, Calcium, Magnesium, Kalium und Natrium. 4,5% davon ist Wasser.

Die Theraic terra hat große Eigenschaften. Diese sind seit der Antike bekannt. Es platzt leicht und seine Extraktion erfordert ein wenig Aufwand. Das größte Merkmal zeigt sich, wenn mit Kalk gemischt, ein nasser Mörtel, der langsam gerinnt und in der Hydrobautechnik sowie im Hafenbau verwendet wird.

In Santorini wird in der Nähe der Minen des Theran terra, seit 1928 eine Fabrik betrieben, welche sich für die Verarbeitung und Herstellung des "Mehl des Theran terra" spezialisiert hat. Dies ist ein sehr feines Mahlgut und eignet sich für hydraulische Mörtel.

Ähnliche Böden können in Italien gefunden werden. In Pozzuoli in der Nähe von Neapel und in Kampanien. Es gibt auch solche in Deutschland.

Der Vulkan von Nisyros

Den andere aktiven Vulkan der Ägäis, findet man auf Nisyros, südlich von Kos auf den Dodekanes gelegen. Nisyros hat eine Fläche von 41,40 Quadratkilometern und eine runde Form. Sein Name stammt aus der Antike und der Legende nach, wurde dieser zum Zeitpunkt der Gigantomachie gebildet, als Poseidon den Riesen Polyvotis jagte. Der Gott des Meeres löste einen Felsen von Kos und schleuderte ihn auf den Riesen. Der Felsen zerschmetterte Polyvotis und schuf die Insel. Aus geologischer Sicht ist Nisyros durch die Vulkanaktivitäten, aus dem Krater welcher 698 Meter hoch ist, entstanden.

Der letzte Ausbruch war im Jahr 1888. Seitdem spuckt er nur Fumarole aus Kohlendioxid, Schwefelwasserstoff oder Schwefeldampf.

nisyros volcano

** Fotos NASA/GSFC/METI/ERSDAC/JAROS